Kasseler-Citylauf Blog Gegen Sport hat der Stress keine Chance

Gegen Sport hat der Stress keine Chance

Gegen Sport hat der Stress keine Chance

Psychische Erkrankungen sind in unserer Gesellschaft nach wie vor ein Tabuthema. Laut einer Untersuchung aus den USA leiden immerhin rund dreizehn Prozent der Weltbevölkerung unter diesen Erkrankungen. Die bekannteste davon ist sicherlich die Depression.

Gerade jetzt im Herbst und Winter besteht die Gefahr, dass sich diese unter dem Lichtmangel verstärkt. Die Ursache von Depressionen besteht chemisch betrachtet in einem Ungleichgewicht von vier körpereigenen Stoffen. Wenn Dopamin, Serotonin, Endorphine und Osytoicin in ihrer Menge durcheinandergeraten, entstehen Depressionen. Diese können nur in den Griff bekommen werden, wenn die Balance zwischen den vier Stoffen wieder stimmt. Natürlich gibt es Medikamente, um diese Krankheit zu bekämpfen, doch das muss nicht sein. Sport kann ebenso helfen, seine Gefühlslage wieder ins Reine zu bringen.

Sport macht glücklich

Schließlich ist es allgemein bekannt, dass der Körper beim Sport Glückshormone ausschüttet. Damit kommt es zu einer Änderung der Chemie im Gehirn. Diese steigert das Wohlbefinden. Die körpereigenen Stimmungs-Aufheller kommen bereits nach rund 15 Minuten Sport zum Vorschein. So kann man mit Bewegung dafür sorgen, dass Stress abgebaut wird und man sich anschließend besser fühlt. Das hört sich in der Theorie zwar gut an, doch wie setzt man dies in der Praxis um?

Gerade jetzt arbeiten zahlreiche Faktoren gegen den Sport. Da wäre zunächst einmal das nasse und kalte Wetter. Es ist nicht gerade motivierend jetzt draußen laufen zu gehen. Die Sonne ist die meiste Zeit des Tages nicht zu sehen, der Gesamteindruck der Stimmung ist von vorneherein deprimierend. Dazu kommt noch, dass Menschen, die zu starken Stimmungsschwankungen neigen, grundsätzlich weniger leicht zu motivieren sind, die Laufschuhe anzuziehen und loszulaufen. So entsteht ein Teufelskreislauf, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint. Doch das muss nicht sein. Einige Tipps können helfen, sich aufzuraffen und sein Leben positiv zu beeinflussen.

Davonlaufen hilft

Zunächst gilt es die richtige Sportart herauszufinden. Sie sollte sich für jeden einzelnen gut anfühlen und zu den eigenen Vorlieben passen. Das kann das Laufen genauso sein, wie Radfahren, oder ein längerer Spaziergang. Danach geht es darum eine Routine zu finden, die sich gut in den Tagesablauf einbauen lässt. Sport sollte nicht zu noch mehr Stress führen, sondern helfen diesen abzubauen. Dass das tatsächlich funktioniert, ist längst erwiesen. Stress ist schließlich nichts anderes als die Reaktion des Körpers auf eine scheinbar bedrohliche Situation. In den Anfangstagen der Menschheit bestand diese daran, entweder zu kämpfen oder vor der Gefahr davonzulaufen.

Davonlaufen hilft
Davonlaufen hilft

Diese natürliche Reaktion ist bis heute wirksam. Das Davonlaufen wurde nur durch Laufen, Joggen, Spazierengehen, oder eine andere körperliche Betätigung ersetzt. Die Bewegung verändert den Hormonhaushalt des Menschen und macht ihn sprichwörtlich wieder glücklich. Das Training sollte ganz an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Es muss nicht immer eine hohe Intensität haben. Wer sich mit moderater Bewegung wohlfühlt, sollte auch darauf setzen. Wer diese einfachen Tipps beherzigt, wird regelmäßig ausreichend Motivation finden, sich zu bewegen. Sport sollte Freude machen und keine weitere Belastung im Alltag sein. So tut man seiner körperlichen und seiner geistigen Gesundheit gutes.

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