Kasseler-Citylauf Blog Laufen bei Minusgraden: Darauf ist zu achten

Laufen bei Minusgraden: Darauf ist zu achten

Laufen bei Minusgraden: Darauf ist zu achten

Die kalte Jahreszeit verleitet viele Lauf-Begeisterte dazu ihr Training auszusetzen. Doch das muss nicht sein. Selbst das Laufen bei Minusgraden ist möglich. Allerdings muss man als Jogger dazu schon einige Vorkehrungen treffen. Schließlich wird das Immunsystem im Winter besonders stark beansprucht. Man hält sich die meiste Zeit in beheizten und trockenen Räumen auf, da tut die Bewegung an der frischen Luft dem Körper besonders gut. So stärkt man seine Abwehrkräfte, verbessert sein Herz-Kreislauf-System und erzielt damit wesentliche gesundheitsförderliche Effekte. Damit es dazu kommt, ist allerdings eine regelmäßige sportliche Betätigung notwendig.

Aufwärmen schützt

Laufen ist im Frühling/Sommer/Herbst eine recht einfache Angelegenheit. Es genügt seine Sportschuhe anzuziehen und loszulaufen. Doch im Winter benötigen Jogger deutlich mehr Vorarbeit. Das beginnt bereits beim Warm Up. In der Kälte benötigt der menschliche Körper und hier vor allem der Bewegungsapparat mehr Zeit, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Daher sollte man in den eigenen Räumlichkeiten mit dem Warm Up beginnen. Damit stellt man sicher, dass man bereits gut aufgewärmt sein Training beginnt.

Atmung durch die Nase

Die Atmung steht beim Laufen im Winter unter besonderer Belastung. Es ist wichtig darauf zu achten, dass die Luft erwärmt und befeuchtet ist, bevor man einatmet. Daher muss die Atmung vor allem über die Nase erfolgen. Zusätzlich empfiehlt sich ein Mundschutz. Damit verhindert man eine Reizung der Atemwege bei Minusgraden. Diese entlädt sich schnell in einem unangenehmen Reizhusten. Auch das Joggen selbst sollte den geänderten Umständen folgen. Das bedeutet, dass man die Dauer und die Höhe der Belastbarkeit den Temperaturen anpassen sollte. Ein Lauftraining von 20 bis maximal 40 Minuten reicht völlig aus, um einen Trainingseffekt zu erzielen. Erst wenn die Temperatur draußen auf unter Minus 15 Grad Celsius zum Erliegen kommt, ist der Zeitpunkt gekommen, seine Laufschuhe eingepackt zu lassen. Jetzt ist es wirklich zu kalt für das Laufen geworden. Dann können auch das Atmen durch die Nase und ein guter Mundschutz nicht mehr helfen. Der Körper würde zu schnell auskühlen, das tut nicht gut und ist dringend zu unterlassen.

Keine Intervallläufe und warme Kleidung

Intervallläufe sind ebenfalls keine gute Idee, wenn das Thermometer bereits Minusgrad anzeigt. Hier besteht die Gefahr, dass die wechselnde Belastung zu einer Phase führt, in der die Jogger vertieft einatmen. Das kann die Atemwege ebenfalls stark reizen. Eine gleichmäßige Atmung ist beim Laufen im Winter angebracht. Doch das alles funktioniert nur, wenn man schon von Beginn an auf die richtige Laufkleidung achtet. Diese sollte dem Zwiebelprinzip folgen.

Keine Intervallläufe und warme Kleidung
Keine Intervallläufe und warme Kleidung

Eine Schicht über der anderen stellt sicher, dass die Feuchtigkeit abtransportiert werden kann und der Körper nicht auskühlt. Baumwollkleidung ist hier fehl am Platze. Sie nimmt den Schweiß auf und kühlt den Körper zu einem Zeitpunkt, wo er sich erwärmen sollte. Freie Hautstellen kann man bei niedrigen Temperaturen mit fettreichen Cremes schützen. Nach einem Lauf bei Minusgraden ist eine heiße Dusche, oder ein warmes Bad angesagt. Das entspannt den Körper und sorgt für eine Regeneration. So kann man sein Training auch im Winter bei Minusgraden erfolgreich absolvieren.

Related Post