Kasseler-Citylauf Blog Laufen oder spazieren gehen, was ist besser?

Laufen oder spazieren gehen, was ist besser?

Laufen oder spazieren gehen, was ist besser?

Wer gerne mehr Bewegung in seinen Alltag bringen möchte und noch wenig Erfahrung mit Sport hat stellt sich gerne die Frage, ob er laufen oder doch lieber spazieren gehen sollte. Grundsätzlich hilft jede Form von Bewegung dabei den Körper fitter zu machen und einige Kalorien zu verlieren. Beim Laufen nimmt man durch die höhere Belastung mehr ab, doch die Verletzungsgefahr ist größer. Anfänger sollten daher mit dem spazieren gehen beginnen. So gewöhnen sie sich an die regelmäßige Bewegung und können bei Gefallen auf das Laufen umsteigen.

Beides, also sowohl das Laufen, als auch das Spazierengehen, sorgen dafür, dass der Kalorienverbrauch angekurbelt wird. Beim Laufen wird natürlich mehr verbrannt. Der Verbrauch ist in etwa doppelt so hoch. Wer also gerne einige Kilos verlieren möchte, sollte sich auf das Laufen konzentrieren. Das Ergebnis, das sich schlussendlich auf der Waage zeigt, hängt immer von der Intensität ab. Je intensiver das Training ausfällt, desto mehr an Gewicht wird der Sportler verlieren.

Die Gesundheit profitiert stark

Was beides verbindet, ist auch die Auswirkung auf das Herz. Sowohl das Gehen, als auch das Laufen verbessert die Gesundheit des wichtigsten menschlichen Organs. Längst haben zahlreiche Studien bewiesen, dass die Bewegung den Blutdruck senkt und so gleichzeitig auch das Risiko am Herzen zu erkranken verringert. Dazu ist gar kein intensives Training erforderlich. Sobald sich die Menschen mehr bewegen sinkt das Risiko bereits deutlich sichtbar. Damit nicht genug lassen sich auch ein niedrigerer Cholesterinspiegel und weniger Diabetes feststellen.

Nicht ganz so einfach ist es bei einem Zuviel an Läufen. Einige Untersuchungen legen nahe, dass diese eher schädlich sein könnten. Eine mögliche Erklärung wäre eine Überbelastung des Herzens. Der Grundsatz „Je mehr, desto besser“ trifft hier also voraussichtlich nicht zu. Dies gilt jedoch nur für Leistungssportler. Mit dem Gehen sind Anfänger also auf der sicheren Seite. Das betrifft auch die Wahrscheinlichkeiten, sich dabei zu verletzten. Dieses Risiko ist beim Laufen deutlich höher. Es lässt sich sogar messen und beträgt beim Gehen rund ein Drittel jenes Risikos, das man beim Laufen eingeht.

Schließlich kann man beim Laufen stolpern, den Knöchel verdrehen und hinfallen. Das alles könnte zwar auch beim Gehen passieren, doch das geringere Tempo macht solche Verletzungen deutlich unwahrscheinlicher. Dazu kommen noch klassische Jogger-Krankheiten, wie eine Entzündung der Achillessehne oder das Schienbeinkantensyndrom. Wenn man Übergewicht hat, fällt die Belastung der Knöchel und Knie deutlich geringer aus, wenn man lediglich spazieren geht.

Die Gesundheit profitiert stark
Die Gesundheit profitiert stark

Wofür auch immer man sich entscheidet, in Summe sollten es schon zwischen zwei und fünf Stunden pro Woche bei moderater Bewegung sein. Wer intensiv trainiert, sollte pro Woche auf eine Zeit von 75 bis maximal 150 Minuten kommen. Eine richtige Wahl gibt es nicht. Sie hängt von den persönlichen Voraussetzungen, Vorlieben und Zielen ab. Eines ist jedoch klar. Bewegung tut gut. Sie baut Stress ab, kräftigt den Organismus und hilft überflüssige Kilos abzubauen. Egal, ob man sich für das Spazierengehen oder das Laufen entscheidet, die Wahl ist auf jeden Fall gut.

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