Kasseler-Citylauf Blog So kann man das Laufen auch in der kalten Jahreszeit genießen, Teil 1

So kann man das Laufen auch in der kalten Jahreszeit genießen, Teil 1

So kann man das Laufen auch in der kalten Jahreszeit genießen, Teil 1

Das Joggen in den kalten Jahreszeiten kann eine Herausforderung sein. Schließlich kostet es Überwindung bei Regen und Kälte seinen inneren Schweinehund zu überwinden, die Laufschuhe anzuziehen und loszulaufen. Da greift so mancher Jogger gerne mal zu einer faulen Ausrede, um den Sport zu streichen. Doch das muss nicht sein. Mit ein paar einfachen Tipps wird auch das Laufen im Herbst oder im Winter zu einer lohnenden Beschäftigung. So manche Gefahr, die man dem Laufen in den kalten Jahreszeiten nachsagt, wird da schnell zum Mythos.

Die kalte Luft ist kein Problem

Die kalte Luft schadet keineswegs der Lunge. Zahlreiche Wintersportarten beweisen das, denn auch sie finden in einem Bereich mit hoher Atemfrequenz statt. Lungen, Rachenraum und Mund sind durchaus in der Lage die kalte Luft so vorzuwärmen, dass den Bronchien nichts passieren kann. Das Laufen bis zu einer Temperatur von minus zehn Grad sollte also kein Problem darstellen. Natürlich erfordert die Temperatur einige Anpassungen. Das beginnt bereits bei der richtigen Kleidung und geht bis zu einem Tuch oder einem Schal, den man über die Wangen zieht. So wird die Luft ebenfalls vorgewärmt, bevor sie in den Körper eindringt. Wem das immer noch zu kalt ist, kann sein Lauftempo entsprechend drosseln und so der Außentemperatur anpassen.

Schicht um Schicht

Die Kälte sollte grundsätzlich nichts sein, wovor sich ein Jogger fürchten sollte. Denn auch hier gilt das alte Sprichwort: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung. Damit das Laufen in der Kälte nicht unangenehm wird, benötigt man keine warme Kleidung, sondern nur mehrere Schichten an Kleidung. Am besten zieht man sich wie eine Zwiebel an. Es beginnt mit Laufunterwäsche, darüber trägt man eine Membran. Laufexperten empfehlen eine Schicht zum Aufsaugen des Schweißes. Darüber kommt die nächste Schicht, die vor Wind und Wetter schützt. Wird es draußen so richtig kalt, dann sollte man zu einer dritten Schicht greifen, denn diese wärmt zusätzlich. Diese letzte Schicht ist jedoch nur dann notwendig, wenn es deutlich in die Minusgrade geht. Schließlich sollte man beim Start das Gefühl haben, eher zu kühl gekleidet zu sein.

Schicht um Schicht
Schicht um Schicht

Schutz für Kopf, Hals, Hände und Füße

Durch die Bewegung wärmt sich der Körper beim Laufen ohnehin auf. Wer von Beginn an zu warm angezogen ist, kommt auch im Winter ins Schwitzen. Das Joggen erhöht die Temperatur des Körpers, das sollte man bei der Wahl seiner Klamotten unbedingt vorher berücksichtigen. Es gibt jedoch Bereiche am Körper, die können gar nicht gut genug geschützt sein. Das sind der Kopf und der Hals. An diesen beiden Stellen verliert der Körper am meisten die Wärme. Daher sind eine Mütze und ein Halstuch auf jeden Fall angesagt. Gleiches gilt auch für Hände und Füße. Diese frieren schnell, daher greift man im Herbst und Winter am besten zu Funktionssocken und Handschuhen. Wer in den Händen und Füßen friert, kennt dieses unangenehme Taubheitsgefühl. Um dieses zu vermeiden, sollte man beides beim Laufen schützen.

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