Kasseler-Citylauf Blog So kann man das Laufen auch in der kalten Jahreszeit genießen, Teil 2

So kann man das Laufen auch in der kalten Jahreszeit genießen, Teil 2

So kann man das Laufen auch in der kalten Jahreszeit genießen, Teil 2

Das Joggen im Herbst und Winter bringt für die Läufer einige Herausforderungen mit sich. Dazu zählt die Kälte, ebenso wie die Witterungsverhältnisse, die die Straßen rutschig machen können. Darüber hinaus ist es in diesen Jahreszeiten oftmals am Abend bereits dunkel. Das kann schwierig werden. Doch mit unseren Tipps ist das Laufen in den kalten Jahreszeiten kein Problem. Mit dem regelmäßigen Training hat der Winterblues keine Chance. Wer seinen inneren Schweinehund überwindet, findet auch im Herbst und Winter Freude am Laufen in der Natur.

Laufen im Dunkeln muss nicht unbedingt gefährlich sein. Es kommt natürlich auf die Strecke und deren Beleuchtung an. Ist keine solche vorhanden, greifen erfahrene Jogger einfach zur Stirnlampe. Sie hat zwei Vorteile. Sie leuchtet einerseits den dunklen Weg gut aus und gibt so dem Läufer Trittsicherheit. Andererseits wird der Jogger dadurch für andere gut sichtbar. Gerade wenn man Kleidung mit Reflektoren trägt, vergrößert das die Sichtbarkeit auf bis zu 150 Meter. Wer großen Wert auf Sicherheit legt, kann zusätzlich zu blinkenden Dioden oder Bändern um Arme und Beine greifen. All diese Hilfsmittel helfen mit, den Läufer für Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbar zu machen.

Tageslicht ist gesund

Wenn es möglich ist, sollte man auch im Herbst und im Winter bei Tageslicht laufen. Schließlich produziert der Körper schon nach 30 Minuten das Glückshormon Serotonin und jede Menge Vitamin C. So macht das Joggen auch in den kalten Jahreszeiten glücklich. Wenn das nicht möglich ist, sollte man seine Laufstrecke am Abend auf beleuchtete Bürgersteige oder verkehrsarme Straßen verlegen. Diese sind im Idealfall gut ausgeleuchtet. Dabei sollte man auch auf Musik im Ohr verzichten. So kommt es nicht zu einer Ablenkung und man ist auf alle Gefahren, wie herannahende Autos, immer gut vorbereitet.

Eine weitere Gefahrenquelle ist die Nässe. Darauf gilt es sich einzustellen. Das bedeutet langsamer Laufen. Beim Joggen gilt ohnehin die Regel: Je kürzer der Bodenkontakt, desto geringer ist die Gefahr auszurutschen. Dazu reduziert man die Abrollbewegung und macht eher kleine Schritte. Mit dieser Technik kann man sogar über Schnee laufen und Eisflächen, die überraschend auftauchen, ausweichen. Doch die ungewohnten Verhältnisse auf der Strecke bieten darüber hinaus auch noch einen sportlichen Vorteil. Wer auf einer nassen Strecke läuft, ist gezwungen sich mehr zu konzentrieren. So wird nicht nur der Gleichgewichtssinn geschult, sondern auch mehr Muskeln wie üblich gefordert und trainiert. Die Rutschgefahr und der unregelmäßige Untergrund können also auch die Fitness verbessern.

Tageslicht ist gesund
Tageslicht ist gesund

Wer all diese Probleme erfolgreich gemeistert hat, kann im Herbst und Winter die Grundlagen für einen erfolgreichen Start in die Laufsaison im nächsten Frühjahr legen. Das bedeutet, dass man in dieser Jahreszeit seinen Fokus verstärkt auf das Grundlagenausdauertraining legen sollte. So wird der Wiedereinstieg im nächsten Jahr zum Kinderspiel. Wer in den kalten Jahreszeiten dringend Motivation sucht, sollte einfach etwas Neues beim Laufen ausprobieren. Neue Strecken und geänderte Gewohnheiten können Wunder bewirken und den Spaß am Laufen neu aufleben lassen. Ein konkretes Ziel hilft sich auf den Sport zu fokussieren und erweckt die Lebensgeister auch beim Regen, Schnee und Kälte.

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