Kasseler-Citylauf Blog So macht man beim Laufen Tempo, Teil 1

So macht man beim Laufen Tempo, Teil 1

So macht man beim Laufen Tempo, Teil 1

Wer seine Kondition steigern möchte, der sollte auch sein Tempo beim Laufen kontinuierlich anziehen. Doch das ist keine Frage des Willens, sondern muss mit entsprechendem Training vorbereitet werden. Tempotraining ist also viel mehr, als nur ein schnelleres Laufen. Wer schneller unterwegs sein möchte, sollte auf diese Form des Trainings setzen. Dieses lässt sich erlernen und in den eigenen Trainingsplan integrieren. So stellt man sicher, dass man konsequent an seiner Geschwindigkeit arbeiten kann und vom Tempotraining profitiert.

Grundsätzlich beschreibt man das Tempotraining als intensive Laufeinheiten. Im Mittelpunkt dieses Trainings steht das Ziel geplant schneller zu laufen. Dieses Ziel lässt sich durch verschiedene Arten von Training erreichen. Entweder absolviert man Dauerläufe die schnell in einem gleichmäßigen Tempo stattfinden, oder man setzte auf einen Wechsel von schnellen und langsamen Einheiten. Effektiver ist sicherlich ein Wechseltraining. Dieses springt zwischen herausfordernden Phasen und ruhigeren Phasen mit etwas Erholung hin und her.

Unter dem Strich ist das Tempotraining höchst effektiv. Wer seine Laufzeiten verbessern möchte, kommt um das Tempotraining nicht herum. Daneben weist es noch eine Zahl weiterer positiver Effekte auf, die nicht zu unterschätzen sind. Schließlich lässt sich mit dem Tempotraining auch Gewicht verlieren und die allgemeine körperliche Fitness verbessern. Das hilft in weiterer Folge auch der Gesundheit und dem allgemeinen Wohlbefinden.

Wie bei jedem Training führt das regelmäßig gelaufene höhere Tempo auch zu einem Gewöhnungseffekt. Der Sportler ist in der Lage länger schneller zu laufen. Die Ökonomie des Laufens steigt an, der Laufstil profitiert ebenfalls davon. Die gesteigerte körperliche Fitness zeigt sich in der gestärkten Muskulatur, einem festeren Knochenbau und in strapazierfähigen Sehnen. Das intensive Training lehrt den Körper mit der Belastung besser umzugehen. Er beginnt sogenannte Pufferzonen zu bilden, die die leistungshemmende Milchsäure blockieren. So entsteht keine Übersäuerung des Körpers.

Kann das jeder machen?

Alle regelmäßigen Läufer können sich dieser Form des Trainings bedienen, um ihre Fähigkeiten und ihr Tempo zu steigern. Für Anfänger und gesundheitlich gehandicapte Jogger ist das Tempotraining jedoch nicht zu empfehlen. Die Art des Tempotrainings variiert allerdings je nach der Art der Läufe. Diese erfordern jeweils einen anderen Aufbau des Trainings. Schließlich stellt ein Marathonläufer ganz anderer Anforderungen an sein Training, als beispielsweise ein Sprinter. Je nach Distanz und Schwerpunkten sollte auch das Tempotraining angepasst werden. So benötigt man entweder kurze und schnelle Belastungen oder lange mittlerer Belastungen. Das hängt von der jeweils ausgeübten Form des Laufens ab.

Kann das jeder machen?
Kann das jeder machen?

Selbst Anfänger können nach einer gewissen Zeit in das Tempotraining einsteigen. Das sollte allerdings nicht gleich am ersten Tag passieren. Zunächst ist eine Eingewöhnungsphase in das Laufen notwendig. Diese sollte zumindest einige Monate betragen, dann ist der Zeitpunkt gekommen, wo man dran gehen kann, sein Training zu intensivieren und ausgefeilter zu gestalten. Dieses sollte jedoch nicht den Schwerpunkt des Trainings darstellen. Natürlich ist es effektiv, doch der Läufer muss ein gutes Verhältnis der Trainingsbestandteile untereinander finden. Nur so ist gewährleistet, dass er seine sportlichen Ziele auch erreichen kann. Wer nicht darauf achtet, riskiert eine Überlastung und damit ein höheres Verletzungsrisiko. Im Schnitt sollte das Tempotraining bei einem Training nicht mehr als 20 Prozent betragen.

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