Kasseler-Citylauf Blog Wir sind zum Laufen geboren, Teil 2

Wir sind zum Laufen geboren, Teil 2

Wir sind zum Laufen geboren, Teil 2

Um selbst von den Vorzügen des Laufens profitieren zu können, benötigt es nicht viel. Das Joggen ist leicht zu erlernen und schnell umzusetzen. Die Ausrüstung dafür ist überschaubar und reduziert sich auf ein gutes Paar Laufschuhe und entsprechende Kleidung, die vor Kälte schützt. Wer jetzt glaubt, dass das Laufen für ihn persönlich einen enormen sportlichen Aufwand bedeutet, irrt.

Es muss nicht immer das Joggen sein, wichtig ist, dass man sich bewegt. Das kann auch ein schnelles Gehen sein. Wer mehrfach die Woche rund 30 Minuten in normalem Tempo geht, tut seinem Körper bereits Gutes. Der Effekt dieser regelmäßigen Bewegung ist messbar und spürbar.

Profis gehen zum Sportmediziner

Wer seine Grenzen schon vorab herausfinden möchte, sollte dies in Zusammenarbeit mit einem Sportmediziner tun. Er kann am besten einschätzen, wo die persönlichen Grenzen der Belastbarkeit liegen und das Training dementsprechend konfigurieren. Wichtig für die Freude am Laufen ist auch die Location. Hier eigenen sich am besten Parks, Wälder, Wiesen oder gar ein Flussufer. So macht die Bewegung deutlich mehr Spaß, als das Laufen auf Straßen oder in der Stadt. Die Möglichkeit die Natur zu erleben und zu genießen, motiviert und schafft ein sinnliches Erlebnis. Auf einer glatten Straße geht es aufgrund des ebenen Untergrunds schneller dahin, doch auf einem Waldboden ist der Trainingseffekt deutlich größer. Verantwortlich dafür ist der unebene Untergrund, der mehr Muskeln fordert und beansprucht.

Am besten trainiert man sein Immunsystem durch einen moderaten Sport. Hier zählt die Regelmäßigkeit, sie ist der Erfolgsfaktor für den Effekt. Natürlich kann man durch eine ausgewogene Ernährung dieses weiter unterstützen. Ausreichender Schlaf mit mindestens sechs Stunden pro Tag ist ebenfalls als Unterstützung willkommen. Denn in der Nacht kann sich der Körper regenerieren. Das betrifft nicht nur die Atmung und das Herz, sondern auch die Verdauung.

Die Dosis macht das Gift

Beim Sport kommt es eben auf die richtige Dosis an. Ob Sport die Abwehrkräfte nun stärkt oder gar schwächt, hängt nicht von der Wahl des Sports ab. Der Zusammenhang besteht nur in der Intensität und Dauer der Belastung. Man könnte Sport und damit auch das Laufen durchaus als eine Art Medikament betrachten. Die optimale Wirkung kommt mit der optimalen Dosis. Wer hier übertreibt, macht seinen Organismus überempfindlich. Das bedeutet, man sollte auch beim Laufen nicht übertreiben. Wer zu intensiv trainiert, wird feststellen, dass sein Körper überempfindlich reagiert.

Dieser Effekt ist manchmal bei Leistungssportlern zu beobachten. Sie werden besonders anfällig für Atemwegsinfekte. Husten oder Schnupfen sind dann die Folge, gerade wenn das Training an Intensität zugenommen hat. Die Pausen zwischen den Trainingseinheiten sind also genauso wichtig, wie das Training selbst. Ideal ist ein Rhythmus von drei bis fünf Einheiten pro Woche und das bei moderater Belastung. Darin sind sich Sportmediziner mittlerweile einig.

Die Dosis macht das Gift
Die Dosis macht das Gift

Bei aller Begeisterung für das Laufen sollte man immer auf seinen Körper hören. Er „sagt“ seinem Besitzer schon selbst, welche Belastung er verkraftet und was ihm guttut. Wer sich müde und ausgelaugt fühlt, sollte auf das Joggen an diesem Tag verzichten. Einen Trainingsplan auf Biegen und Brechen einzuhalten bringt nichts, hier ist auch Flexibilität gefordert, um den Körper nicht zu überfordern. Bei Krankheit oder Schmerzen ist das Laufen auf jeden Fall auszusetzen. Regeneration gehört zu einem erfolgreichen Training schließlich fix mit dazu. Wer sich an diese Regeln hält, wird sein Immunsystem stärken und für die täglichen Aufgaben fit machen.

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